Gemeinde Muckendorf-Wipfing

 

Info-Tag HAUTKREBS-VORSORGE am 22.06.2013

“Was ist Hautkrebs eigentlich?” – Diese Frage wurde von DDr. Ahmad Jalili beantwortet, auf dessen Initiative der Info-Tag zustande kam.
Die ZuhörerInnen erfuhren, dass es mehrere Arten von Hautkrebs gibt, die alle gut therapierbar sind, vorausgesetzt, man beginnt rechtzeitig mit der Therapie, die meistens in der Entfernung der Hautveränderung besteht.

Speziell der “schwarze Hautkrebs”, das maligne Melanom, kann lebensgefährlich sein, weil sich die Krebszellen auf andere Organe ausbreiten und sich die Krankheit meist erst bemerkbar macht, wenn es für eine Behandlung schon oft zu spät ist.

Der Rat des Dermatologen: Regelmäßig zur Kontrolle und Hautveränderungen gut beobachten:

nur eine der unterschiedlichen Formen eines Melanoms
nur eine der unterschiedlichen Formen eines Melanoms
  • unregelmäßige Ränder
  • Erhabenheit
  • uneinheitliche, dunkle Verfärbung
  • größer werdend oder größer als 0,5 cm im Durchmesser

sind ein Grund, unbedingt den Hautfacharzt aufzusuchen!

„Wie soll ich meine Haut vor Hautkrebs schützen?“ – Diese Frage beantwortete Dr. Karin Jahn damit, dass besonders Kinder im 1. Lebensjahr gar nicht ungeschützt der direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden sollen und alle Kinder am besten nur mit Bekleidung (T-Shirt und Sonnenhut/-kappe)und mit Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor in die Sonne und auch ins Wasser gehen sollten (nach dem Baden T-Shirt wechseln und nachcremen!).
Auch Erwachsene sollten die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr meiden und Sonnenschutzprodukte mit ausreichendem Lichtschutzfaktor verwenden, wobei nach dem Schwimmen immer nachgecremt werden muss.

Z. B. bedeutet Lichtschutzfaktor 30, dass die jeweilige Person dem eigenen Haupttyp entsprechend, 30x länger vor Sonnenbrand geschützt ist, als dies mit der jeweils individuellen Eigenschutzzeit möglich wäre. Wenn die Eigenschutzzeit bei heller Haut 10-20 Minuten beträgt, kann man mit LSF 30 eingecremt 300-600 Minuten (5-10 Stunden) ohne Sonnenbrand überstehen.

Nicht zu vergessen ist, dass auch die Augen mit hochwertigen Sonnenbrillen geschützt werden müssen, denn auch sie können (besonders am Wasser und im Schnee) durch die Sonne geschädigt werden!

Ein Fachärzte-Team, bestehend aus DDr. Ahmad Jalili, Dr. Karin Jahn und Dr. Verena Procher vom AKH Wien, stand den ratsuchenden BesucherInnen der Veranstaltung für Fragen und Hautuntersuchungen zur Verfügung. Ebenso gab es Beratung in Sonnenschutz- und Schuppenflechte-Psoriasis-Fragen durch VertreterInnen der Pharmafirmen Pierre Fabre Dermo-Cosmetique (Avène)und Abbvie sowie Janssen-Cilag.

Als kleines Dankeschön für diese sehr sinnvolle und interessante Veranstaltung erhielten alle Gäste einen kleinen Blumengruß.

hautkrebsvorsorge_01.jpg hautkrebsvorsorge_04.jpg hautkrebsvorsorge_10.jpg hautkrebsvorsorge_07.jpg hautkrebsvorsorge_05.jpg hautkrebsvorsorge_12.jpg