Gemeinde Muckendorf-Wipfing
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Sternsingen in Muckendorf und Wipfing

Am Samstag, 4. Jänner waren die SternsingerInnen mit ihren BegleiterInnen in Muckendorf unterwegs.

Es waren dies in alphabetischer Reihenfolge:
Kinder: Elisabeth, Magdalena und Veronika Feigl, Nathalie Gratzl, Martin und Veronika Hackl, Jasmin Leitzinger, Lukas Schauer, Oskar Scheed, Selina Schlack, Nina Schmid, Yara Schmöllerl, Armin, Katja und Oliver Sommer, Lukas Trebicki
BegleiterInnen: Peter Feigl, Claudia Feigl-Sturmlechner, Martina Leitzinger, Sigrid Schauer, Harald Sommer

Die Sternsinger-OrganisatorInnen danken Evelinde Gerstenmayer, welche die Umhänge der “Könige” mit Goldborten verschönert und zwei Kronen genäht sowie Erich Schlederer, der zwei neue Sterne für unsere SternträgerInnen gebastelt hat – beide völlig unentgeltlich.

Die Wipfinger Sternsinger-Gruppe war am 6. Jänner unterwegs und bestand aus Lydia Brandstetter, Julian Dolezal, Anja Kaspar und Agnes Schißler, wieder begleitet von Regina Brandstetter.

Beide Sternsinger-Gruppen freuten sich über die Einladung der Gemeinde zum Mittagessen im Gasthaus Rödl und bedanken sich herzlich dafür.

Die Spendeneinnahmen in Muckendorf betrugen € 2309,44 (das beste Ergebnis seit Beginn der Sternsinger-Aktion), in Wipfing 618,82.

Allen großzügigen Menschen in Muckendorf und Wipfing sagen die Organisatoren Claudia Feigl-Sturmlechner und Lorenz Denner herzlichen Dank für die Unterstützung der Sternsinger-Aktion!

Drei Beispielprojekte aus drei von 20 Ländern in denen die Dreikönigsaktion tätig ist, veranschaulichen den wirksamen Einsatz der Sternsinger-Spenden:

Nairobi in Kenia: Mädchen schützen und fördern!
60.000 Kinder leben in Nairobi auf der Straße. Statt die Schule zu besuchen, kämpfen die Straßenkinder mit Schuhe putzen, Müll durchwühlen oder Betteln ums Überleben. Unsere Partnerorganisation „Rescue Dada“ – das bedeutet „Rette die Schwester!“ – versorgt Mädchen, die besonders diskriminiert sind, mit Nahrung, Kleidung und einem Schlafplatz. Besonders wichtig sind Schulbesuch und berufliche Ausbildung, um längerfristig der Armut zu entkommen.

Dolakha in Nepal: Nahrung und Einkommen sichern!
Nepal ist das ärmste Land in Asien, der lange Bürgerkrieg hat tiefe Wunden geschlagen. Auch in der Projektregion Dolakha herrscht bittere Armut. Viele Menschen haben zu wenig zu essen. Nur wenige können lesen und schreiben. Unsere Partnerorganisation „Rural Reconstruction Nepal“ unterstützt die Bauernfamilien dabei, die Versorgung mit Nahrung zu verbessern: Durch neue Ideen für Ackerbau und Viehzucht, durch Errichten von Bewässerungsanlagen und durch das Anlegen von Gemüsegärten.

Lábrea in Brasilien: Rechte der indigenen Völker stärken!
Abholzen des Regenwaldes, Bau von Mega-Staudämmen, Verseuchung des Wassers durch das Quecksilber der Goldgräber, Brandrodungen mit anschließendem Soja-Anbau für den Export bedrohen das Überleben der indigenen Völker im Amazonas-Gebiet. Unsere Partnerorganisation CIMI (Indianerpastoral – Vorsitzender ist Bischof Erwin Kräutler) unterstützt die Menschen dabei, den Anspruch auf ihr Land rechtlich durchzusetzen. Medizinische Betreuung und Bildung sorgen für eine selbstbestimmte Zukunft.

Mehr unter http://www.dka.at/projekte/